Tagebuch

Hier gibt es immer wieder  Tagebucheinträge. In diesen erzähle ich alles rund um das Schreiben an diesem Buch.

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  • nilsoelfke

Professionelle Unterstützung- Woche 17

Da ich in der letzten Woche aus einem Autorenforum eine Kritik zu meinem Prolog bekommen habe, arbeitete ich diese zum Wochenstart durch. Donnerstag war ich fertig und schickte eine überarbeitete Version in das Autorenforum. Bislang gab es noch keine Rückmeldung.

Von Montag bis Donnerstag gab es für mich nur mein Buchprojekt, sodass ich von morgens bis abends korrigiert und geschrieben habe. Während dieser Zeit bemerkte ich kleine Wellen der Unlust, die mich vom Schreiben abhalten wollten, welche ich jedoch geschickt abwehren konnte.


Nachdem ich Donnerstagmittag mit dem Überarbeiten meines Prologs fertig geworden bin, konnte ich mich mit meinem Geburtstaggeschenk beschäftigen, ein Onlineschreibkurs bei kreatives-schreiben.net. In diesem Schreibkurst lernt man die Grundlagen des Schreibens: Figurenentwicklung, Plotten, usw.

Für mich ist der Onlinekurs eine Riesenchance, da ich so professionelle Unterstützung bei meinem Buchprojekt erfahre. So werde ich die nächsten Wochen/ Monate einen Experten an meiner Seite wissen. Der Kurs ist so aufgebaut, dass ich eine Aufgabe zugeschickt bekomme, die ich zuhause bearbeite und sie dann zur „Korrektur“ schicke. Sorgen, dass der Kurs mir nichts bringt, weil ich Figuren schon entwickelt habe, geplottet habe und eine Welt erschaffen habe, mache ich mir nicht. Denn wenn die Figuren langweilig sind oder der Plot, wird mir das durch den Online-Kurs bewusst werden.


Meine erste Aufgabe ist es, einen meiner Protagonisten rein äußerlich zu beschreiben. Für diese Aufgabe investierte ich den Donnerstagnachmittag sowie Freitagvormittag. Bereits zu diesem Zeitpunkt macht sich der Kurs bezahlt! Zwar hatte ich ein grobes Bild meiner Figur im Kopf, doch als ich dies auf das Papier bringen sollte, musste ich einige Male stocken. Personen so zu beschreiben, dass es spannend ist, schien (vorerst) nicht meine Stärke zu sein.

Der Beweis hierfür folgte am Essenstisch: Als ich meinen Charakter äußerlich vorstelle, erscheint bei den anderen das Bild einer Hexe. Im Gegensatz zu mir, der in der Beschreibung ein schönes Mädchen sieht.


Durch dieses Missgeschick in der äußerlichen Beschreibung falle ich in ein bei Schriftstellern bekanntes „Ich-kann-nicht-schreiben“-Syndrom, eine hartnäckige Krankheit, die oftmals Autoren plagt. Freitagnachmittag wollte ich mit Aufgabe 1 fertig sein. Bis Sonntagvormittag habe ich mich nicht mehr mit der Aufgabe beschäftigt. Die Selbstzweifel, dass das sowieso nichts wird, haben sich als stärker als anfangs gedacht herausgestellt. Erschwerend kam hinzu, dass ich „Schlangengrab“ am Wochenende durchgelesen habe, u.a. geschrieben vom Top-Autor Bernhard Hennen. Nach so einem Fantasybuch sind die Ansprüche an das eigene Buch nicht gerade gesunken!


Trotz der Widrigkeiten gegen Ende der Woche bin ich guter Dinge. Als Autor gibt es Phasen, in denen es läuft und Phasen, aus denen man sich rauskämpfen muss. Spätestens morgen werde ich wieder in meinem Projekt versinken und die Selbstzweifel (vorerst) besiegen.

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Spiel zwischen Licht und Dunkelheit

Die Bücherreihe "Spiel zwischen Licht und Dunkelheit" ist ein gemeinnütziges Projekt.

Voraussichtlich 2021 wird Band 1 veröffentlicht.

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